Produktinformationen

Recycling-Kunststoff: allgemeine Informationen

Recycling-Kunststoff - Allgemeine Werkstoff- und Produktinformation

Kunststoff-Recycling: günstige Lösung auf lange Sicht. Daran hat sich seit den frühen Tagen der Wiederverwertung nichts geändert. Das Material bewährt sich seit Jahren in so vielfältigen Anwendungsbereichen wie Freiraum-Möblierung, Ausstattung von Rast- und Spielplätzen, Tierzucht und –haltung, Garten-, Zaun- und Landschaftsbau, Verkehrstechnik, Wasserbau und Küstenschutz.

Bei dem verwendeten Material handelt es sich um hochwertig aufbereitete Sekundärkunststoffe (Polyolefine, im wesentlichen PE = Polyethylen und PP = Polypropylen). Alle WKR-Artikel sind erneut recycelbar.

Die Materialeigenschaften machen den Werkstoff bei einer Reihe von Anwendungen zur interessanten Alternative zu Beton, Holz oder Metall: Recycling-Kunststoff ist beständig gegen Verrottung, Feuchtigkeit, Nässe, Frost und generelle Witterungseinflüsse, er ist widerstandsfähig gegen Pilze, Öle, Laugen, Säuren, Seewasser und Urin. Das Material ist wartungsfrei, enthält keinerlei Imprägnierungen, es verhält sich wasserneutral, splittert nicht (reduzierte Verletzungsgefahr; Verbiß und Nagen oder Fraß sind weitestgehend auszuschließen) und hat eine hohe Isolierwirkung gegenüber Wärme und Elektrizität.

Unterschiedliche Ausführungen von WKR-Kunststoffprodukten

Das Material ist in unterschiedlichen Ausführungen lieferbar: Standard ist „misch-grauer Kunststoff. Partikel von andersfarbigen Kunststoffen, Etiketten oder Aluminium können darin eingeschlossen und seltener auch auf der Oberfläche sichtbar sein.

Mischgrau – ohne Farbzusatz, der Grauton kann chargenweise variieren. Die Anmutung ist Beton oder grau verwittertem Holz ähnlich. Einsatzgebiete: Überall dort, wo eine wie zuvor beschriebene Optik gewünscht ist oder die reine Funktionalität im Vordergrund steht, z.B. Außenmobiliar in durch Vandalismus und/oder Graffiti gefährdeten Zonen. Palisaden, Pfähle und sonstige Profile werden ohne weitere Oberflächenbearbeitung geliefert. Bei mischgrauem Außenmobiliar (Bänke, Tische, Pflanzkübel etc.) werden die sichtbaren Flächen überschliffen.

Braun durchgefärbt: dem plastifizierten Kunststoff werden braune Farbpigmente zudosiert. Der braune Farbton kann je nach Ausgangsmaterial ebenfalls chargenweise variieren.

Beschichtet – die veredelte Ausführung – wird in dieser Bandbreite seit langem exklusiv von WKR hergestellt. Wenn hochwertiges Außenmobiliar mit attraktiver Oberflächengestaltung gefragt ist, bringen wir eine spezielle Kunststoffpulver-Beschichtung auf das Basismaterial aus Recycling-Kunststoff auf. Wird eine harmonisch naturnahe Farbgebung gewünscht oder lieber die stark kontrastierende, farbenfrohe Variante? Sollen die Farben eines Firmen-Logos oder des Sportvereins aufgenommen werden? Die umfangreiche Farbpalette von Uni- und Mischfarbtönen bietet viele Möglichkeiten. Dass Wind und Wetter dieser Beschichtung genau so wenig anhaben können wie dem Rohmaterial, versteht sich von selbst.

Abmessungen der Kunststoffprodukte von WKR

Zusätzlich zu den angebotenen Standardmaßen sind bei einer Reihe von Artikeln auch Sonderlängen oder -ausführungen lieferbar (ggfls. aufpreispflichtig; Berechnungsgrundlage ist bei Profilen die nächstgrößere Standardlänge).

Chargenweise auftretende Veränderungen in der Materialzusammensetzung können zu Farbschwankungen und zu Maßtoleranzen in Querschnitt und / oder Länge von etwa +/- 3% gegenüber den Nennmaßen führen. Dies ist ein materialtypisches Phänomen.

Be- und Verarbeitung von Recycling-Kunststoff

Hinweise zur Be- und Verarbeitung von Recycling-Kunststoff

Recyclingkunststoff unterscheidet sich in einer Reihe von Eigenschaften von herkömmlichen Werkstoffen. Wird dies bei der Konstruktion berücksichtigt, ist er eine dauerhafte und wirtschaftlich günstige Alternative.

Mechanische Bearbeitung: das Material kann ähnlich wie Holz bearbeitet werden (Sägen, schrauben, nageln).

Es besitzt wegen seiner völlig anderen Struktur (keine Faser wie bei Holz) jedoch keine vergleichbare Biegezugsfestigkeit. Deshalb sollte man von frei gespannten waagrechten Konstruktionen (z.B. waagrecht montierte Zaun- oder Geländerprofile) eher absehen. Sonst bitte deutlich geringere Stützweiten als bei anderen Werkstoffen wählen. Pfähle werden entsprechend in etwas größerer Stärke als bei Holz gewohnt eingesetzt.

Das Wichtigste vorweg: Der Werkstoff dehnt sich bei Erwärmung um bis zu 2 % aus und geht beim Abkühlen in seine Ursprungslänge zurück. Mit Dehnabständen, Langlöchern und/ oder speziellen Befestigungselementen aus dem Fachhandel kann ein Bewegungsspiel ermöglicht werden.

Querschnitte und Längen der Profile können von den Nennmaßen um bis zu 3 % abweichen. Dies ist ein materialspezifisches Phänomen bei Recyclingkunststoff.

Das Material ist absolut beständig gegen Feuchtigkeit, Salze, Öle, Laugen, Pilze, Fäulnis und Urin. Wegen der eigenen Materialstruktur (keine Faser wie bei Holz) ist die Biegezugsfestigkeit geringer. Bitte möglichst keine frei gespannten waagrechten Konstruktionen (z.B. waagrecht montierte Zaun- oder Geländerprofile) planen, ansonsten deutlich geringere Stützweiten als bei anderen Werkstoffen wählen. Pfähle werden entsprechend in etwas größerer Stärke verwendet, als bei Holz gewohnt.

Mechanische Bearbeitung: das Material kann ähnlich wie Holz gesägt, verschraubt und vernagelt werden.

Zaunpfosten aus Kunststoff lassen sich ähnlich wie Pfähle aus anderem Material in die Erde einschlagen oder –drücken. Dass der Untergrund dafür nicht zu steinig oder von Baumwurzeln durchsetzt sein darf, versteht sich von selbst.

Zaunbaufirmen wählen für Tor- und Eckpfosten bzw. Pfosten an Knickpunkten im Zaunverlauf häufig stärkere Dimensionen und streben diese Pfosten dort, wo es möglich ist, im oberen Drittel doppelt, andernfalls einseitig ab.

Eine zum Einschlagen auf den Pfahlkopf aufgesteckte Metallhülse vermeidet, dass dieser beschädigt wird.

 

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